Positionspapier

der Aufbaugemeinschaft Bremen e.V.,
vorgelegt aus Anlass der Koalitionsverhandlungen von
SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Juni 2015

 

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PRESSEMITTEILUNG

Forderungen an die Stadtentwicklungspolitik

Die Aufbaugemeinschaft Bremen nennt sieben Handlungsfelder, die in der nächsten Legislaturperiode dringend bearbeitet werden müssen, damit Bremen wieder zu einer zugkräftigen Metropole wird.

Bremen, März 2011 – Ein starkes Oberzentrum Bremen ist wichtig für die Entwicklung des gesamten Nordwestens. Diese Stärke gerät jedoch zunehmend in Gefahr: der Abfluss der Steuereinnahmen ins Umland, die Schwächung des Einzelhandels, das langsame Ausbluten der Innenstadt sowie eine unzureichende Verkehrsinfrastruktur sind nur einige Faktoren, die eine erfolgreiche Positionierung im regionalen und bundesweiten Wettbewerb erschweren.

Die Politik verfügt allerdings über zahlreiche Hebel, die umgelegt werden können, um diesen Prozess umzukehren. Die Aufbaugemeinschaft Bremen, die sich als Zusammenschluss interessierter Bürger bereits seit 1945 für die Stadtentwicklung einsetzt, hat in einem Forderungspapier die sieben wichtigsten Handlungsfelder benannt. Mit diesen Forderungen möchte sie den Parteien bereits vor der Bürgerschaftswahl am 22. Mai 2011 klare Standpunkte abverlangen. Nach der Wahl soll das Dokument als Orientierung und Handlungsrahmen für die gewählten Volksvertreter dienen.

Eine wichtige Forderung ist beispielsweise der Ausbau der Metropolregion Bremen/Oldenburg. Weitere wichtige Forderungen betreffen die Belebung der Innenstadt, verschiedener Stadtquartiere wie die Neustadt, Vegesack und Blumenthal und die Stärkung Bremens als herausragender Kultur- und Tourismusstandort. Nicht zuletzt müssen Lösungen gefunden werden, um das Wohnen in der Stadt noch attraktiver zu machen und gleichzeitig die Verkehrsinfrastruktur auszubauen.

„Das Thema Stadtentwicklung hat Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens: Arbeit, Wohnen, Bildung, Freizeit, Mobilität und vieles mehr“, betont der Vorsitzende der Aufbaugemeinschaft Bremen, Uwe A. Nullmeyer. „Die Politik setzt Rahmenbedingungen, die oft für mehrere Generationen von Bürgern eine wichtige Rolle spielen. Daher erwarten wir, dass dieses Feld zukünftig noch stärker in den Fokus rückt und alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um Bremen als Oberzentrum wieder zu stärken – im Interesse der Zukunftsfähigkeit Bremens und der gesamten Metropolregion.“

Die Forderungen an die Bremer Stadtentwicklungspolitik können hier heruntergeladen werden: Forderungen
Diese Pressemitteilung kann hier heruntergeladen werden: Pressemitteilung

Das gedruckte Dokument und weitere Informationen sind erhältlich bei:

Aufbaugemeinschaft Bremen e.V.
Uwe A. Nullmeyer
Bulthauptstraße 39
28 209 Bremen
T. 0421 34 98 508
nullmeyer.uwe@t-online.de

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